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5 Streiktage und 1 Verhandlung

5 Streiktage und 1 Verhandlung

Aus ganz Baden-Württemberg kamen die Streikenden zur Kundgebung vor dem Verhandlungslokal in Stuttgart. Und im Vordergrund zu sehen die Kollegen von der Frankfurter Neuen Presse, die ebenfalls da waren. Martin Storz/graffiti Streikende aus dem ganzen Land  – Aus ganz Baden-Württemberg kamen die Streikenden zur Kundgebung vor dem Verhandlungslokal in Stuttgart. Und im Vordergrund zu sehen die Kollegen von der Frankfurter Neuen Presse, die ebenfalls da waren.

Am Freitag, 9. März, traten in Stuttgart, Esslingen und Oberndorf die ersten Redaktionen in Warnstreiks zur dritten Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt der Tageszeitungsjournalisten mit ihren Verlegern. Nachdem dort auch die Wochenenddienste bestreikt wurden, schlossen sich am Verhandlungstag, 12. März, weitere Redaktionen in Baden-Württemberg an. Bei einer landesweiten Streikkundgebung zu der auch Gäste aus Hessen und Bayern anreisten machten die Kolleginnen und Kollegen ihrem Unmut über die unverschämt niedrigen Verlegerangebote Luft. Direkt neben dem Verhandlungslokal "Alte Kanzlei" am Stuttgarter Schlossplatz schrillten die Trillerpfeifen der rund 250 Streikenden den Verlegern in den Ohren. Die aber besserten ihr Angebot nur wenig nach, was für weitere Diskussionen im Streiklokal sorgte - und für eine Fortsetzung der Warnstreiks am Dienstag, 13. März.

Der Bericht der dju-Publikation "M-Online" mit dem Titel "Schuss nicht gehört: Verhandlung vertagt" findet sich hier: "Schuss nicht gehört". Und die Tarifinformation der dju in ver.di gibt es unter dem Link "Wir können auch lauter", wo auch das Tarifinfo als PDF-Datei heruntergeladen werden kann.

In der Kontext-Wochenzeitung nachzulesen ist die Rede des Kollegen Joe Bauer von den Stuttgarter Nachrichten bei der Streikkundgebung: "Es geht ums Tun". Und unser Kollege Gerd Manthey, ehemaliger Landesfachbereichsleiter in Baden-Württemberg, hat am selben Ort das Verhalten der Arbeitgeber scharf kritisiert: "1,04 Prozent und ein Fahrrad".

Aus folgenden Redaktionen in Baden-Württemberg waren Redakteurinnen und Redakteure im Warnstreik: Heilbronner Stimme; Südwestpresse, Ulm; Stuttgarter Zeitung / Stuttgarter Nachrichten; Schwarzwälder Bote Redaktionsgesellschaft mbH, Oberndorf; Online-Gesellschaft der SWMH-Südwestdeutsche Medienholding; Stuttgart; Esslinger Zeitung; Schwäbisches Tagblatt; Tübingen; Reutlinger Generalanzeiger; Neue Württembergische Zeitung (NWZ); Göppingen; Nürtinger Zeitung; Ludwigsburger Kreiszeitung; Schwäbische Post, Aalen; Heilbronner Stimme; Mannheimer Morgen.

Und jetzt noch die Bilder von der Streik-Kundgebung auf dem Stuttgarter Schlossplatz, die Martin Storz vom Bildjournalisten-Büro graffiti geschossen hat.

Wer mehrere Kanäle bedient, hat auch mehr Geld verdient, finden die streikenden Kollegen der Gemeinsachaftsredaktion Stuttgarter Zeitung Stuttgarter Nachrichten. Martin Storz/graffiti Multimedia und Geld  – Wer mehrere Kanäle bedient, hat auch mehr Geld verdient, finden die streikenden Kollegen der Gemeinsachaftsredaktion Stuttgarter Zeitung Stuttgarter Nachrichten.
Warnstreiks sind immer auch Gelegenheit zur kollegialen Diskussion. Martin Storz/graffiti Diskussion unter Kollegen  – Warnstreiks sind immer auch Gelegenheit zur kollegialen Diskussion.
Journalisten sind wichtig für die Demokratie und verdienen schon deshalb eine anständige Entlohnung findet ver.di-Landesbezirksleiter Martin Gross. Martin Storz/graffiti Demokratie und Geld  – Journalisten sind wichtig für die Demokratie und verdienen schon deshalb eine anständige Entlohnung findet ver.di-Landesbezirksleiter Martin Gross.
Streikende Kollegen der Heilbronner Stimme. Martin Storz/graffiti Streikende aus Heilbronn  – Streikende Kollegen der Heilbronner Stimme.
"Den Schuss nicht gehört" haben die Verleger nach Ansicht des Verhandlungsführers der dju in ver.di, Matthias von Fintel. Martin Storz/graffiti Verhandlungsführer  – "Den Schuss nicht gehört" haben die Verleger nach Ansicht des Verhandlungsführers der dju in ver.di, Matthias von Fintel.
Der ehrenamtliche Vorsitzende der dju-Tarifkommission: Klaus Schrage von den "Nürnberger Nachrichten". Martin Storz/graffiti Vorsitzender  – Der ehrenamtliche Vorsitzende der dju-Tarifkommission: Klaus Schrage von den "Nürnberger Nachrichten".
Auch bei der Ludwigsburger Kreiszeitung traten die Redakteurinnen und Redakteure in den Warnstreik. Martin Storz/graffiti Streik auch in Ludwigsburg  – Auch bei der Ludwigsburger Kreiszeitung traten die Redakteurinnen und Redakteure in den Warnstreik.
Kollege Joe Bauer von den Stuttgarter Nachrichten begründete, warum Streiken auch ein Beitrag zur Demokratie ist und warum sich auch der Kampf um Zehntelprozente lohnt. Martin Storz/graffiti Streik ist nötig und lohnt sich  – Kollege Joe Bauer von den Stuttgarter Nachrichten begründete, warum Streiken auch ein Beitrag zur Demokratie ist und warum sich auch der Kampf um Zehntelprozente lohnt.
Am Stuttgarter Schlossplatz, direkt neben dem Tarifverhandlungslokal "Alte Kanzlei" demonstrierten Journalistinnen und Journalisten aus ganz Baden-Württemberg gegen unverschämt niedrige Verlegerangebote. Martin Storz/graffiti Protest am Schlossplatz  – Am Stuttgarter Schlossplatz, direkt neben dem Tarifverhandlungslokal "Alte Kanzlei" demonstrierten Journalistinnen und Journalisten aus ganz Baden-Württemberg gegen unverschämt niedrige Verlegerangebote.